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Stoffe

Streifen

Ob feine Nadelstreifen oder deutliche Kreidestreifen – der City-Klassiker darf in keinem Kleiderschrank eines Bankers, Unternehmensberaters, Anwalts oder Vorstandschefs fehlen. Es ist DER Business-Anzug für die Führungsetage. Der Klassiker ist dabei ein weißer Nadelstreifenanzug auf dunkelblauem Grund. Wer es etwas gewagter versuchen möchte, der ist mit einem – aktuell auf allen Laufstegen präsentierten – Zweireiher mit Kreidestreifen auf grauem Grund absolut trendy.

 

Fil-à-Fil

Der Allrounder unter den Anzugsstoffen. Es ist ein Gewebe, das sich durch seine Musterung, eine Art Treppchenstruktur, kennzeichnet. Diese kommt zustande, indem abwechselnd helle und dunkle Garne in Kett- und Schußrichtung verwoben werden. Gerade bei großer Beanspruchung, z.B. bei Vielreisenden wird dieses Tuch gerne verwendet, da es durch seine Struktur leichte Flecken verdeckt und äußerst strapazierfähig ist.

 

Glencheck

Der Glencheck hat seine Wurzeln in den Highlands von Schottland. Reiche Länderei-Besitzer entwarfen familienindividuelle Karos, die als Erkennungszeichen ihres Clans dienten. Das traditionelle Glen-Urquhard-Karo gehörte zum Clan der Countess of Seafild, die in der Nähe des Bergtals Glen ihre Ländereien hatte.

Verläuft über einem feinen Karomuster ein weiteres kontrastfarbenes Überkaro, wird vom Prince-Of-Wales- Check gesprochen. Das Original wurde für Edward III gewebt, als er Anfang des 14. Jahrhunderts Fürst von Wales war.

Technisch gesehen handelt es sich beim Glencheck um ein Gewebe aus hellen und dunklen Fäden, die sich in Kette und Schuss abwechseln. Die Kontraste für beide Karoarten können dabei unterschiedlich stark gewählt werden. Der Glencheck wird gerne als markante Erweiterung der Businessbekleidung eingesetzt.

 

Fischgrat

Fischgrat ist ein Begriff aus der Bindungslehre und bezieht sich darauf, dass das Muster an mehrfach nebeneinander gelegte Fischgräten des North American Hering erinnert. Dabei werden die Fäden in Diagonalstruktur gewebt, wobei der Garnlauf in bestimmten Abständen wechselt. Verwendet man verschiedenfarbige Garne, so ist das Tuch weniger schmutzempfindlich.

Leichte, eng gesetzte Fischgratmuster in gedeckten Farben finden bevorzugt in klassischen Business-Anzügen Verwendung. Aber auch im festlichen Bereich eignet sich die Struktur hervorragend für einen Cutaway. Sportliche Jacketts dürfen auch mal gröbere Fischgratmuster mit kontrastreichen Garnkombinationen aufweisen.

 

Bird´s Eye

Pinpoint-, oder auch Bird´s Eye-Tuche genannt, eignen sich gut für Geschäftsanzüge. Sie weisen eine dezente, punktartige Musterung auf und wirken im Vergleich zu Karos oder Streifen eher unauffällig. Aus der Ferne wirkt der Stoff unifarben, erst bei näheren Betrachten zeigt sich eine raffinierte Melange mit feinem Glanz, entstanden durch den Farbwechsel von je zwei Fäden.

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